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Beitrag begonnen von lila Deutz am 11.01.04 um 11:15:57

Titel: Erfahrung mit Traveller-Schecks
Beitrag von lila Deutz am 11.01.04 um 11:15:57
Hallo,

Traveller-Schecks  sind ja eine feine Sache, aber bei der Einlösung werden teilweise enorme Gebühren verlangt.
Bei einem Freund wurde teilweise bis zu 14 % Provision abgezogen.
Meine Frage:
Was habt ihr für Erfahrung mit Bankspesen bei der Einlösung gemacht ?
Jemand erzählte mir, die Scheck ausgebende Bank (z.B. American Express) erstattet nach Reiserücktritt die Provisionen, die über dem üblichen Satz liegen, wenn man die Einlösequittung einreicht. Stimmt das ?
Habe auf der Homepage von Am.Ex. nichts gefunden.

Grüße
Burkhard

Titel: Re: Erfahrung mit Traveller-Schecks
Beitrag von Astrid Därr am 15.01.04 um 00:23:56
Hallo Burkhard,

Ich habe leider auch auf allen Reisen etwas abseits der touristischen Hauptrouten eher schlechte Erfahrungen mit Traveller Checks gemacht. Inzwischen reise ich nie mehr (außer in Metropolen) mit TCs. Die Gebühren sind einfach zu hoch und man muss immer rechtzeitig eine Stelle finden, die sie auch tauscht, was sich immer wieder zum Problem entwickelt hat. Da passe ich lieber gut auf mein Bargeld auf und hab für den Notfall noch die Kreditkarte dabei.
Das mit der Rückerstattung von Provisionen wäre mir vollkommen neu. Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen?! Wäre aber natürlich interessant. Wie hoch ist dann der "übliche Satz"? Das kann ja auch subjektiv bewertet werden.
Grüße,
Astrid

Titel: Re: Erfahrung mit Traveller-Schecks
Beitrag von Winnie_1 am 16.01.04 um 02:51:26
Hallo!
Die Wechselgebühren sind teilweise sehr hoch, aber es gibt Weltweit 65.000 Stellen die kostenfrei wechseln.
Seht anliegenden Link am Ende.

Viele Grüße

Winnie

Wird für das Einlösen von Travelers Cheques eine Gebühr erhoben?
Normalerweise wird für das Einlösen von Travelers Cheques in Geschäften keine Gebühr erhoben. Die Einlösegebühr entfällt in der Regel bei allen 1.700 American Express Reisebüros mit Geldwechselservice und bei American Express Foreign Exchange Büros.

Sie können Ihre Travelers Cheques bei weiteren 65.000 Stellen in aller Welt gebührenfrei in die Landeswährung umwechseln. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise in unserem Verzeichnis der Partnerstellen für die gebührenfreie Scheckeinlösung. Eine Liste der empfohlenen Einlösestellen erhalten Sie ausserdem per Faxabruf unter der Nummer (069) 97 97 6581. Bei anderen Partnerstellen können Gebühren anfallen.

Link für die 65.000 Partnerstellen:

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Viele Grüße Winnie

Titel: Re: Erfahrung mit Traveller-Schecks
Beitrag von Winnie_1 am 16.01.04 um 14:46:20
Hallo!  :)
Verlorene oder gestohlene Reiseschecks sperren könnt Ihr unter den folgenden Rufnummern, siehe folgenden link:

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Viele Grüße Winnie


Titel: Re: Erfahrung mit Traveller-Schecks
Beitrag von Winnie_1 am 16.01.04 um 14:52:03
Hallo!  ;)

Welche Währungen und Stückelungen sind möglich?
Siehe folgenden Link:

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Reiseinfos Welt:

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Viele Grüße Winnie

Titel: Reiseschecks: Erfahrung mit Traveller-Schecks
Beitrag von Maja Bärtschi am 05.09.04 um 14:44:47
Hallo !
Die travelller cheques, Reiseschecks sind echt eine tolle Sache!
Die Provision oft ärgerlich, aber alle Quittungen aufbewaren und zuhause rückvergüten lassen.
Bei der Ausstellung habe ich meine Bank gefragt und auch keine Probleme gehabt als ich zurück kam. Allerdings hatte ich ch -traveler-scheck .
gruss
maija

Titel: Mali, Bamako: Erfahrung mit Traveler-Cheques
Beitrag von MarkusT am 01.02.07 um 19:17:43

Zitat:
Ich habe leider auch auf allen Reisen etwas abseits der touristischen Hauptrouten eher schlechte Erfahrungen mit Traveller Checks gemacht. Inzwischen reise ich nie mehr (außer in Metropolen) mit TCs.
Grüße, Astrid


Also wenn du persönlich solch eine Überzeugung hast dann wundert es mich nicht das das Westafrikabuch in diesem Bereich nicht korrekt recherchiert ist.

In Bamako, Mali wäre ein Travellers Cheque Tausch nur bei der Ecobank (ca. 1km  westlich ausserhalb des Zentrums) möglich gewesen (dort allerdings nur mit Kaufbeleg, der im Hotel lag) alle anderen Banken wollten / konnten nicht tauschen und das obwohl im Buch stand, dass es in Bamako möglich wäre.
Fazit einen Urlaubstag umsonst verschwendet.

In Bobo Diolasso haben wir eine Bank gefunden die Reiseschecks tauschen wollte, aber trotz Kaufquittung etc. haben wir über eine Stunde gewartet und es ist nix passiert, da sind wir dann gegangen und haben unser Geld am Automaten gezogen.

Grüße Markus

Titel: Mali, Bamako: Erfahrung mit Reiseschecks
Beitrag von Gerhard_Goettler am 01.02.07 um 20:44:24
Hallo MarkusT!

  Warum machst Du Astrid Därr an wegen eines angeblich nicht korrekt recherchierten Banken-Problems in Bamako, Westafrika-Buch? Sie ist dort doch nicht Autor. Der bin zu diesem Thema nämlich ich! Klar?
Und kannst Dir zusätzlich vorstellen, dass sich auch die Verhältnisse ändern?
In der letzten Auflage von Westafrika steht noch, dass die Eco-Bank gerade neu eröffnet hatte. Wie soll man da klären, ob die TCs tauschen oder nicht? Und dann schreibst Du noch selbst, andere Banken wollten oder konnten nicht - wollten sie nicht, weil die Quittungen im Hotel lagen? Wer oder was hat Dich gehindert, rasch zurück ins Hotel zu fahren und dort die Quittungen zu holen und dann bei der Eco-Bank zu tauschen? Wenn Du dafür lieber einen Urlaubstag dreingibst, bittschön, ist aber dann Dein Problem.

 Und noch was, in Anbetracht Deiner Erlebnisse in Bobo: Vielleicht hast Du einfach noch nicht die nötige Ruhe und Geduld für eine Afrika-Reise. Pampig wirst Du offensichtlich rasch und dann noch gegen die Falsche!

 Gerhard Göttler

Titel: Re: Erfahrung mit Traveller-Schecks
Beitrag von Klaus Därr am 01.02.07 um 20:57:40
Aloha aus Hawaii,
da kommt im Forum ja richtig Stimmung auf!
Was ich nicht verstehe ist, wozu braucht man denn eigentlich heute noch Traveller Schecks? Die waren schon vor 20 Jahren in Afrika ein ständiges Ärgernis.
Da wo ich heute mit Traveller-Schecks Bargeld bekomme, da bekomme ich es auch am Geldautomaten oder zumindest gegen Vorlage der VISA-Karte am Schalter. Ich würde eine VISA Debit-Card mitnehmen, dann Bargeld für den Fall, dass keine Bank in der Nähe ist und zwar für das frankophone Afrika €, für andere Länder US$. Für Malawi noch Britische Pfund.
Wenn ich Traveller-Schecks kaufe, dann zahle ich sofort 1% des Nennwertes, wenn ich mein Geld auf dem VISA-Konto belasse, dann bekomme ich etwas Zinsen drauf und bezahle erst für das Ziehen 1,75%.
Wenn ich aber mal wieder nach Afrika komme werde ich es mal mit Kauri-Muscheln versuchen, mal sehen wie lange die da am Schalter brauchen bis ich Bares in der Hand habe. (Muß mich hier Hawaii gleich mal nach Kauri-Muscheln umsehen, bin aber nicht sicher, ob die mich dann in 10 Tagen damit nach Australien reinlassen).
Viele Grüße aus Waikiki/Hawaii/USA

Klaus Därr

Titel: Reiseschecks: Erfahrung mit Traveller-Schecks
Beitrag von GaiAs am 02.02.07 um 06:54:39
Hallo!

Eine Existenzberechtigung für Reiseschecks möchte ich nennen:

Wir sind oft im südl. Afrika. Die Kurse des Rand(ZAR) schwanken, ein Bargeldtausch in Deutschland auf der Bank ist sehr ungünstig.
Die Travellers Cheques lassen sich aber zu einem sehr guten Kurs in der Landeswährung ausstellen.  
Steht das Verhältnis Euro/Rand günstig, ist es also möglich sich Reserven in Rand zuzulegen.
Ansonsten vertrauen wir lieber auf eine AMEX und Visa Card.

Gruß Christian

Titel: Re: Erfahrung mit Traveller-Schecks
Beitrag von Gerhard_Goettler am 02.02.07 um 09:41:29
Hallo Klaus!

 Noch eine Anmerkung zur Visa-Karte, die mittlerweile in vielen Ländern insbesondere in Afrika oder auch in Russland am häufigsten akzeptiert wird (so jedenfalls mein Eindruck):

 Bei der Visa-Credit entstehen bei Auslandseinsatz (egal ob Bargeld vom Automaten oder Bezahlung mittels Karte) immer 1% Gebühr für Auslandseinsatz. Zusätzlich bei Bargeldbezug am Automaten 3% als "Kosten für GAA-Verfügung", mindestens aber 5 Euro.

 Von Reisenden wird mir berichtet, Geldautomaten seien in Westafrika über die Mittagszeit oft nicht in Betrieb. Hört sich an  wie ein Witz, scheint sich aber tatsächlich so zu verhalten.

 Kaurimuscheln? Hoffentlich sind die hawaiianischen Devisenvorschriften nicht gar zu eng! ;-))

 Eine schöne Reise weiterhin Euch wünscht

 der  Gerhard

Titel: West Afrika: Erfahrung mit Travelers Cheques
Beitrag von albert_wildgen am 02.02.07 um 13:40:07
Hallo,

Traveller Cheques einlösen ist in Afrika, und besonders in West Afrika, nicht immer einfach.
Einerseits gibt es nur sehr wenige Stellen wo diese Reiseschecks eingelöst werden können, andererseits bedeutet das Einlösen oft Stunden langes warten an einem Schalter oder bis die verantwortliche Person sich bemüht zu arbeiten.
Auf jeden Fall die Original Quittung von der Bank bei welcher man die Traveller Cheques gekauft hat mitnehmen.

Als Kreditkarte empfehle ich Visa und Master Card. Auch hier gibt es nur Automaten in den grossen Städten.
Mein Rat: Genug Bargeld mitnehmen.

Gute Reise
Albert

Titel: Mali, Bamako: Erfahrung mit Traveler-Cheques
Beitrag von MarkusT am 02.02.07 um 14:51:23
Hallo Gerhard,

ich hab da einen Fehler gemacht da ich auf der HP von Astrid gelesen hab das sie bei der Enstehung des Westafrikaführers mitgearbeitet hab. Dies war aber wohl die Ausgabe 99 und da auch nur im Verlag und nicht in der Recherche.

Dafür entschuldige ich mich auch in aller Form bei Astrid.

Wenn ich es im nachhinein lese hört es sich auch giftiger an als es gemeint war. Sinngemäß wollte ich sagen wenn ihr hin geht und frage ob  TC getauscht werden und ihr ein ja erhaltet dann schreibe ihr das. Wenn es in Wirklichkeit dann aus irgendewelchen Gründen nicht klappt dann wißt ihr es eben nicht.

Zum Thema Bamako: Bei allen Banken wurden wir an die  BDM Bank verwiesen, welche wohl die größte Bank in Bamako ist, im Reiseführer stand zu dem Thema sie tauschen Travelerschecks. Die haben uns dann an die Ecobank verwiesen, welche dann die Kaufquittung wollte. Das war um 15 Uhr, Wir hätten nun zum Hotel und zurück gemusst, und das bis 16 uhr, das hätte wohl eher nicht mehr gerreicht. Und wenn wir es geschafft hätten dann wäre nicht sicher gewesen ob wir das Geld noch vor Gewschäftsschluß erhalten hätten.

Vielleicht bin ich ein wenig ungeduldig, aber wenn ich eine Stunde in einem Büro sitze (Die Zeit von Schalter zu Schalter etc. nicht mitgezählt) und es passiert überhaupt nix dann habe ich keine Hoffung das in der nächsten Stunde bis Feierabend was passiert.

Deswegen haben wir uns dann Geld von Mitreisenden geborgt und noch Cash getauscht bzw. in Bobo dann Geld mit der Postbanklkarte geholt.

Was mich bei der ganzen Sache geärgert hatte war einfach, dass wenn im Buch gestanden wäre TC nicht empfehlenswert da es auch in den Hauptstädten aufwendig ist sie zu tauschen hätten wir die Finger davon gelassen und nur cash mitgenommen. So wie ihr es ja alle auch macht!!! Sachen zum empfehlen von denen man selber nicht überzeugt ist ???

Auf unseren bisherigen Reisen im südlichen Afrika und Südostasien war der TC tausch kein Problem.

Im südlichen Afrika kann mann Geld aber auch sehr bequem mit der Maestrokarte holen.

Was ich abschliessend noch feststellen muss das du mindestens genauso schnell pampig wirst wie du es mir vorwirfst. Das ich auch noch dein Buch gekauft habe, danke toll so habe ich mir das immer schon gewünscht. Ich gebe Geld aus und werde dann auch noch dumm angemacht. Wobei ich unterm Strich mit dem Buch nicht 100% zufrieden bin.

Z.B. Beschreibung Grenzformalitäten allgemein für Westafrikaneulinge wenig hilfreich da wäre ein klein wenig mehr wünschenswert gewesen(zum glück haben wir uns unterwegs mit anderen zusammengeschlossen die schon öfters dort unterwergs waren) Besonders in Nioro wäre eine ausführlichere Beschreibung der Grenzformalitäten gut gewesen( man kommt da mittlerweile mit jedem Fahrzeug hin nicht nur ausgefuchste Afrikakenner mit 4WD und und und)
einige Streckenbeschreibung sind fast nicht auffindbar: Strecke Nioro nach Bamako unter "von Kayes nach Nioro"?!;

Das manche Hotelbeschreibungen nicht mehr stimmen kann keiner was dafür (also keine Vorwurf will dich nur daran anteil haben lassen) aber ich will es hier trotzdem loswerden:

Ouagadougou: Hotel Dapore wird nicht mehr von einem Schweizer geführt sondern von einem Schwarzen und die Zimmer sehen aus wie bei Schweins dreckige, fleckige Bettllacken.(in 3 von 4 Zimmern)
Hotel Le Pavillon Vert, saubere Zimmer. "Nicht Sonderlich gepflegt" stimmt nicht mehr. Was noch  positiv zu vermerken ist das es eine bewachte Garage für die Autos gibt, Motorräder parken im Innenhof.

Grüße Markus





Titel: Mali, Bamako: Erfahrung mit Traveler-Cheques
Beitrag von Gerhard_Goettler am 02.02.07 um 17:14:15
Hallo Markus T!

 Deine Entschuldigung ist akzeptiert. Gut.
Finde nicht, dass ich schnell pampig werde.
Ich formuliere jetzt mal ganz zurückhaltend: Aber ich finde es schon seltsam, dass man (Astrid oder ich ist egal) sich Vorwürfe anhören oder lesen muss hinsichtlich (wie ich das sehe) selbstverschuldeter Wechselprobleme, dabei aber nicht mal in der Lage ist, die wesentliche Informationsquelle, der man Vorwürfe macht, von anderen Quellen auseinanderzuhalten. Selbst hat man Balken im Auge - empört sich aber über den Splitter beim anderen. Gut. Das war jetzt meine Sicht.

  Das Westafrika-Buch ist ein sack-schwieriger Titel. Die Anfahrt ist weit, die Distanzen sind riesig, bei der Recherche nerven Hitze, Verkehrsverhältnisse, unwillige Gegenüber, da tut sich unablässig was, nicht nur im Straßenbau. Wenn ich nur an die Banken denke, das nervt doch so ungeheuer. Heute so und morgen wieder anders. Und Du hast ja selbst erkannt, dass ein Durchhuschen vor Schaltern wenig informativ sein kann; aber soll ich bei jeder Reise auf jeder Bank tatsächlich TCs tauschen? Oder mich mit der Info zufrieden geben, ja, sie tauschen ... und wenn Du dann kommst, tauschen sie doch nicht? Grenzübergänge: Zwischen RIM und Mali - um nur diesen Bereich mal rauszugreifen - gibts ja einige. Aber ich kann doch nicht auf einer Reise all diese Übergänge abklappern, wie soll das gehen? Da bin ich wie bei Hotels, Restaurants, Banken, Grenzen ... einfach immer wieder auch auf Informationen anderer Reisender angewiesen, das geht nicht anders. Wenn Du das anders siehst: Ich erwarte (möglichst konkrete) Vorschläge und bin nicht voreingenommen.

  Zu Deinen anderen, ich sag jetzt mal neuen Kritik-Punkten:

 Wo empfehle ich TCs? Das tu ich nicht, ich bin ein Bargeldmensch. Da ich aber weiß, dass sich Reisende kaum je an die Empfehlung halten würden, "reisen Sie nur mit Bargeld", liste ich einfach ohne größere Wertung auf. Da steht dann auf S. 328 wörtlich: "Schneller und gebührenfreundlicher ist der Tauch von Bargeld." Und: "Die Gebühren beim Eintausch von (TCs) sind sehr hoch. Oft wird neben dem Pass auch die Kaufquittung verlangt."

 Alle anderen Banken haben Dich zum TC-Tausch an "... die  BDM Bank verwiesen, welche wohl die größte Bank in Bamako ist ..", die sind dann wohl auf dem Wissensstand, auf dem ich zuletzt auch war, aber ich schreibe noch dazu, dass der Tausch nur von 8 - 12 möglich sei. Du warst nachmittags dort. Könnte das der Grund gewesen sein?  Und auf die Kaufquittungen hatte ich ja verwiesen.

 Du bist mit dem Buch nicht 100% zufrieden. Gut. Ich auch nicht, drum wird vor jeder Neuauflage dranrumkorrigiert und das Ergebnis ist auch dann noch immer nicht 100%ig.

 Deine Kritik zu Nioro ist richtig. Auch fehlt ein zweiter Verweis im Register. Erkenntnisse dazu von einer Reise via Nioro kamen für die letzte Auflage zu spät. Ich habe verschiedenes zu diesem Thema deshalb in die Sahara-Foren (Wüstenschiff, desert-info) gesetzt. Aber Du schreibst zu diesem Thema ja selbst das Wort "mittlerweile". Der durch die Verhältnisse in der C.d.I. ausgelöste Straßenbau hat hier einfach ganz neue Verhältnisse gebracht; viele fahren heute via Nioro, vor wenigen Jahren war das am Ende der Welt und hat niemand richtig interessiert. Jeder fuhr via Nema-Nara.

 Wegen aktuellen Hotelbeschreibungen in Burkina ist Thomas Baur zuständig. Da wäre es nett, Du würdest Dich mit Informationen und/oder Kritik direkt an ihn wenden. "Mein" sind Mauretanien, Mali und Niger - da sind alle Fehler ggf. mir zuzuschreiben.

  Grüße!

  Gerhard Göttler


Titel: Mali, Bamako: Erfahrung mit Traveler-Cheques
Beitrag von MarkusT am 04.02.07 um 10:42:00
Hallo Gerhard,

schön das wir uns beide beruhigt haben. Zu den Splittern und balken sag ich mal nix da wir da sonst noch in 2 Monaten diskutieren und uns Vorwürfe machen und es doch nix bringt. Schwamm drüber mir ist meine Zeit dafür zu schade.

Die Hotelbeschreibung war nur eine Info die ich loswerden wollte, wenn du mir die Mail von Thomas gibst kann ich ihm dies weitergeben.

Wir waren noch vor 12 bei der BDM-Bank aber da wir erst noch die Banken in der Näheren Umgebung abgeklappert haben hat es ein wenig gedauert bis wir bei der Ecobank waren. Aber das Thema ist gegessen. Ich würde es mittlerweile nur gern als Anregung sehen das man vor TC in diesem Teil der Welt generell abrät da es mit Visa und Bargeld klappt und mit TC nunmal nicht.

Grenzübergänge allgemein: Im Prinzip läuft es ja immer gleich ab Gendamerie; Zoll; Polizei .... die Dokument die man benötigt sind auch immer gleich. Da einfach eine kurze Beschreibung der Situation und des Ablaufes würde vieles klarer machen.

Nioro wenn es beim nächsten Führer besser erwähnt wird, ist das Thema ja auch erledigt und die aktuelle Version ist nunmal schon gedruckt.

Markus

Titel: Re: Erfahrung mit Traveller-Schecks
Beitrag von Gerd ESC am 07.10.15 um 15:35:38
Eine böse Erfahrung mit Traveller Schecks in Chile / Südamerika:

Offenbar sind hier die Traveller Schecks im Rückzug, vielleicht auch weltweit gegenüber den anderen elektronischen Alternativen. Nicht nur recht hohe Gebühren (hier in Chile 5 % und gleich CLP 10.- weniger pro USD als ausgeschildert) sondern mehr dass man sie nur sehr schlecht los wird und wie kompliziert dies war ist die Erfahrung mit Freunden - aus Deutschland - die mir einen Camper mit Reiseschecks abkauften.

Traveller Schecks werden hier nur noch von Wechselstuben angenommen, nicht mehr von Banken, und selbst bei grösseren Ketten - also mit mehreren Niederlassungen, zumindest in Grossstädten - nichtmal in allen Filialen. Die Abwicklung ist zeitaufwändig, bedarf langwieriger Prüfungen und der originalen Kaufbelege, und - das Schlimmste - die Auszahlung geht nur in Bargeld!
Reiseschecks sind also sehr unpraktisch bei grösseren Beträgen wie einem Kauf eines Fahrzeugs, und es half/änderte nichts dass ich sie als Verkäufer und Inländer begleitete; es konnte nicht direkt in ein chilenisches Konto eingezahlt werden, bedurfte also Weiterzug zur Bank.

Viel Bargeld in der Tasche ist in Chile keine gute Idee. Eine entsprechende internationale Überweisung von Deutschland nach Chile hätte USD 80.- gekostet, von Konto zu Konto, und ca. 4 Tage benötigt.

Gerd

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