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Besondere Herausforderungen >> Weltreise mit Hund >> Afrika: Behandlung von Stichen / Einreise Eu?
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Beitrag begonnen von maike am 30.04.05 um 14:45:38

Titel: Afrika: Behandlung von Stichen / Einreise Eu?
Beitrag von maike am 30.04.05 um 14:45:38
Hallo,
war gerade zwei Monate in Westafrika unterwegs (Gambia, Senegal, Guinea Bissau)
Es ist gerade Mangoblüte und zu dieser Zeit setzen Fliegen beim stechen ihre Eier in den Wunden ab. Die sich dann zu großen Maden entwickeln. Im Normalfall kann man die Maden ausdrücken, b.z.w die erwachsenen Hunde ziehen sie sich teilweise selbst heraus. Für Welpen von einer Woche war das allerdings nicht zu schaffen. Wir haben sage und schreibe 26 Maden aus so einem kleinen Ding rausgeholt und zusätzlich mit Amoxycicllin behandelt. (Das Antibiotika ist nur nötig wenn der Befall wirklich stark ist und der Körper außerordentlich geschwächt ist!)
Baden in Salzwasser unterstütz den Heilungsprozess, der riesigen Löcher die die Maden hinterlassen. Leider starb ein Hund bevor wir helfen konnten. Der Rest erfreut sich bester Gesundheit und wird regelmäßig entwurmt.
Jens, der noch unterwegs ist, möchte gerne einen Welpen mit nach Deutschland nehmen. Der Hund ist jetzt  ca. 2 Monate alt.
In Gambia hat er die Möglichkeit einen Internationalen Impfausweis und ein Gesundheitszeugniss vom Tierarzt ausgestellt zu bekommen.
Wahrscheinlich wird er über die Niederlande nach Europa per Flugzeug einreisen, vielleicht auch Frankreich.

Gibt es besondere Bestimmungen bei der Einfuhr von Hunden aus Afrika in die EU, oder reichen die oben erwähnten Papiere aus?
Der Hund wird um die drei Monate alt sein daher kann die Tollwut Impfung noch keine 30 Tage her sein gibt das Probleme oder gilt ein generelles Gestz für Welpen (unter 3 Monate)
Was hat es mit der Titerbestimmung auf sich?


Ich hoffe das jemand uns mit einem Link oder vielleicht eigenen Erfahrungen weiterhelfen kann.
Vielen lieben Dank und viel Spass wo immer ihr auch seid.  :D maike

Titel: Re: Afrika: Behandlung von Stichen / Einreise Eu?
Beitrag von liphpip am 30.04.05 um 15:31:27
zumindest laut den verordnungen müssen hunde die aus dem aussereuropäischen land eingeführt werden oder wieder eingeführt werden eine titerbestimmung haben und einen chip sowie den neuen seit dem 1.1.05 geltenden pet passport/heimtierausweis in dem impfungen titerbstimmung und chipnr.festgehalten sind haben.ohne den läuft laut meiner gut informierten tierärtin nix OFFIZIELL!! zumindest, wie das in der praxis ist, keine ahnung. ausserdem dürfen tiere unter drei monaten wenn ich das jetzt noch richtig im sinn hab weder ein noch ausgeführt werden.
gruß liphpip

Titel: üRe: Afrika: Behandlung von Stichen / Einreise Eu?
Beitrag von Mark Hofmann am 09.05.05 um 18:44:15
Hallo Maike,

da habt Ihr ja einiges vor.
Richtig ist, dass das Tier eindeutig zu identifizieren ist - über Tätowierung oder Chip. Es muss ein Impfpass mit Titerbestimmungbestimmung vorliegen und auch eine Bestätigung vom Amtstierarzt dort. Nur habt Ihr ein großes Problem mit dem Alter des Hundes und der Zeit. Zum Einen ist er zu jung, und zum Anderen gilt ansonsten eine dreimonatige Frist nach der Impfung. Ich habe hier für Euch nützliche Links: [Member-Link]  Bitte Einloggen oder Registrieren und [Member-Link]  Bitte Einloggen oder Registrieren. Dort ist alles zu finden. Ich hoffe Ihr habt etwas mehr Zeit, um den Kleinen zu holen, dann sollte mit guter Vorbereitung alles klappen. Denn es wird an den Grenzen, besonders an Flughäfen kontrolliert. Muss zwar nicht sein, aber wenn gerade Ihr dran seit, muss im Zweifel der Kleine eine Quarantäne über sich ergehen lassen. Und da ist eine Verzögerung der Pläne wohl das kleinere Übel.
Gutes Gelingen
Marc

Titel: Re: Afrika: Behandlung von Stichen / Einreise Eu?
Beitrag von Mark Hofmann am 09.05.05 um 18:46:58
Nochmal ich mit einem kleinen Nachtrag.
Auch wenn Ihr über die Niederlande oder Frankreich reist - das Vorgehen ist das gleiche.
Gruß
Marc

Titel: Re: Afrika: Behandlung von Stichen / Einreise Eu?
Beitrag von liphpip am 12.05.05 um 22:03:27
hallo,
war gestern zufällig sowieso beim tierarzt  und da hab ich nachgefragt und auch ne broschüre zum thema mitgenommen und laut broschüre und der aussage vom arzt MUSS die titerbestimmung in einem speziell dafür zugelassenen labor auf europäischen boden gemacht werden und das frühestens drei monate nach der tollwutimpfung.
gruß liphpip

Titel: Re: Afrika: Behandlung von Stichen / Einreise Eu?
Beitrag von liphpip am 13.05.05 um 23:10:09
ups fehler:titerbestimmung frühestens 30 tage nach impfung vom zeitpunkt der blutentnahme bis zur wiedereinreise nach deutschland müssen mindestens drei monate eingehalten werden...aber nachwie vor MUSS der test in einem eu labor gemacht werden.
gruß liphpip

Titel: Re: Afrika: Behandlung von Stichen / Einreise Eu?
Beitrag von maike am 15.05.05 um 21:04:44
Hallo, danke für eure Informationen!!!
Heißt das wir müssen in Gambia oder Senegal ein EU Labor finden oder kann die Titerbestimmung nur in der EU gemacht werden?
Der Tierarzt in Gambia hat uns beim letzten Gespräch versichert das er ständig Katzen und Hunde mit den richtigen Papieren in die EU schickt und ich nehme mal an das da ne Menge Pauschaltouristen dabei sind. Es gäbe keine Probleme.
Wie gerne würde ich mich darauf verlassen können, aber wer Westafrika kennt weiß wie sicher diese Aussage ist. Wir kämpfen weiter damit Jens die kleine mitnehmen kann

Titel: Re: Afrika: Behandlung von Stichen / Einreise Eu?
Beitrag von liphpip am 16.05.05 um 00:18:43
hallo,
da die bestimmungen erst im januar neu eingeführt wurden und ich seitdem nicht unterwex war kann ich nix zur praxis sagen,nur zu den gesetzes texten...ich weiß aber mit sicherheit von jemanden der ein hund aus marocco eingeführt hat und in marocco die titerbestimmung gemacht hat aber das war im januar als alles noch frisch war...
gruß liphpip  

Titel: Re: Afrika: Behandlung von Stichen / Einreise Eu?
Beitrag von Mark Hofmann am 25.05.05 um 14:39:14
Hallo Maike,

bei Der Bestimmung muss man zweifelsohne gut aufpassen, dass ein zugelassenes Labor diese Bestimmung macht. Es ist nicht von "EU-Labor" die Rede! Die meisten Mitarbeiter der Botschaften kennen aber dieses Problem - oft haben sie selbst Tiere die mitgenommen werden. Deshalb ist es ohne Zweifel die beste Möglichkeit rauszubekommen wo man das Blut untersuchen lassen muss.
Weiterhin viel Glück bei dem Papierkram.
Marc

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