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Knüppel aus dem Sack - Selbstverteidigungskenntnisse notwendig? (Gelesen: 32010 mal)
Themen Beschreibung: Kampfschule vor Weltreise oder was?
lila Deutz
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Knüppel aus dem Sack - Selbstverteidigungskenntnisse notwendig?
23.12.02 um 15:45:06
 
Ob Selbstverteidigung notwendig ist, weis ich nicht, aber Kenntisse schaden nicht und sind im Zweifel eher hilfreich.
Daher finde ich es sinnvoll, sich zumindest Grundkenntnisse anzueignen. M.E. geht es nicht darum, Schläge lehrbuchhaft ausführen zu können, sondern zu wissen, wie man einen Angriff oder Schläge abwehren kann und wo man versuchen muss den Gegner zu treffen.
Sehr gut ist es m.E., sich in einer Kampfschule den Umgang mit einem Stock zeigen und beibringen zu lassen.

Grüße von der lila Pistenkuh  Schockiert/Erstaunt  Ärgerlich  Laut lachend
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Klaus Därr
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Re: Knüppel aus dem Sack
Antwort #1 - 24.12.02 um 13:24:38
 
Hallo,
wir haben immer CS-Gas-Spray dabei, den wir an  den Grenzen beim Waschzeug verstecken.
Ob der Spray wirklich hilft weiss ich nicht, ich hätte ihn einmal in Brasilien und einmal im Tschad gebraucht, hab ihn aber in der Eile nicht griffbereit gehabt und die Angreifer wollten nicht warten. Eigentlich muss man ihn nachts z.B. mit einem Band am linken Handgelenk befestigen, damit man ihn beim Aufwachen mit der rechten Hand immer sofort greifen kann.
Beim [Member-Link]  Bitte Einloggen oder Registrieren, wo wir vier Autos verloren, hatten die Angreifer "Kalsch" dabei und damit in jedem Fall die besseren Argumente. Griesgrämig
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Ich wünsche gesunde Heimkehr von abenteuerlicher Reise
Klaus Därr


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lila Deutz
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Gas
Antwort #2 - 06.01.03 um 07:26:56
 
Hallo Klaus,

CS-Gas oder Pfefferspray gehören m.E. zur Grundausstattung. Wir haben uns eine kleine Halterung für eine Spraydose direkt beim Bett an der Wand angebracht, eine im Geldversteck und eine beim Fahrersitz.
Ein Freund hat sich eine Konstruktion gebaut, bei der Reizgas in das Fahrzeug strömt, sobald eingebrochen wird. Dies wird natürlich nur aktiviert, wenn man unterwegs ist und sich nicht selbst im Fahrzeug befindet.

Grüße vom lila Deutz
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Ingo_Engemann
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Re: Knüppel aus dem Sack
Antwort #3 - 27.01.03 um 23:49:55
 
Hallo,
ich habe auf allen meinen Reisen und Wanderungen einen großen Wanderstock von ca. 1.70 m mit bei mir.
In kritischen Situationen (bei ein oder zwei Angreifern) ist aber der Stockeinsatz nicht gleich das erste. Den Stock habe ich zwar immer zwischen mir und dem Gegner als "Stütze" aber als erstes huste ich dem Gegner mit einem künstlichen Hustenanfall (als hätte ich eine ansteckende Krankheit) ins Gesicht, das schreckt fast alle erst mal ab und verschafft einem Distanz und Zeit zum reagieren. Sollte das noch nicht helfen kommt der Stock zum Einsatz.
Eine gute Stock-Kampftechnik mit 5 Grundschlägen erlernte ich im Wing Tschung. Aber besser als der Kampf ist immer ein vermiedener Kampf.
Ahoi Ingo
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Schöni
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Re: Knüppel aus dem Sack
Antwort #4 - 01.02.03 um 00:28:31
 
Das mit dem Hustenanfall ist eine spitzen Idee! Ich kann mir gut vorstellen dass da ein paar Angreifer angewiedert ablassen Zwinkernd

Was passiert eigentlich wenn sie einen z.B. an der marokanischen Grenze beim CS Gas schmuggeln erwischen?
Wir hatten 99 und 02 auch welches dabei, aber als der Grenzer  bestimmt 10 mal nach CS Gas gefragt hatte wurde mir schon mulmig.
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jürgen
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Re: Knüppel aus dem Sack
Antwort #5 - 05.04.03 um 14:09:44
 
Ich bin noch nie überfallen worden. Wer sind denn diese Angreifer, vor denen man sich mit Gas u. ä. schützen sollte und wie läuft sowas ab: immer machts auf einsamen Plätzen? Kommen sie in Gruppen oder einzeln? Womit wird man in der Regel bedroht? Wird versucht, heimlich ins Auto zu kommen, obwohl klar ist, dass einer drin ist? Ein Bekannter hatte Knallkörper dabei, die er dann anstecken und aus dem Auto werfen wollte.
Gruß
Jürgen
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lila Deutz
WR-F Junior
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Re: Knüppel aus dem Sack
Antwort #6 - 06.04.03 um 21:50:44
 
Hi Jürgen,

von Überfällen berichtet man eigentlich nach einigen Flaschen Bier am Lagerfeuer und hat dann natürlich mit seinem Deospray ganze Banden in die Flucht geschlagen.

Aber ich gehe mal davon aus, dass deine Frage ernst und nicht provokativ gemeint ist und daher auch meine, zum Glück nicht sonderlich spektakuläre, Erfahrung.

Wir übernachten fast nur alleine "wild" weit entfernt von Siedlungen, wobei wir uns so stellen, dass wir nicht direkt von der Straße oder Piste gesehen werden können, aber dennoch ohne Rangierbewegung weg fahren können.
Zweimal (beides Ford Transit) hat man nachts versucht in unser Auto einzubrechen, obwohl erkennbar war, dass wir im Auto schlafen. Beidesmal wurden wir wach und konnten den Überraschungsmoment für uns nutzen und abhauen. Schaden war lediglich ein beschädigtes Fenstergummi.
Einmal hat man versucht an unserem Magirus Deutz nachts Diesel zu klauen. Allerdings dachte man wohl, der Deutz sei abgestellt, denn die Täter (2) waren von meinem Auftritt in Unterhose so überrascht, dass sie 2 Kanister und Schlauch zurück liesen und das Weite suchten. Wir dann übrigens auch.
Auch wenn`s im Nachhinein harmlose Einbruchversuche waren, hat man in dem Moment, wo sich jemand am Auto zu schaffen macht ordentlich Herzrasen und weiche Knie.
Zudem muss man diese drei Versuche in Relation setzen, zu den ca. 1.500 Nächten die wir bisher im Auto verbrachten.

Grüße vom lila Deutz
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jürgen
Gast




Re: Knüppel aus dem Sack
Antwort #7 - 07.04.03 um 19:02:56
 
hallo lila Deutz
klar, war schon ernst gemeint. Obwohl ich einen Überfall noch nie erlebt habe, mache ich mir diesmal ein bisschen Sorgen. Ich will ab nächste Woche los Richtung Mongolei, meine erste Langzeitreise (5-6 Monate), alles, was nach dem Iran kommt, ist Neuland für mich.
Ich habe mich bisher nachts im Auto gerade in Ortschaften sicherer gefühlt, das ist weniger romantisch und vermutlich auch weniger sicher, ist halt so'n Gefühl, mal schaun, ob ich es diesmal anders mache.
Sehr richtig, dass du die Häufigkeit von Überfällen in Beziehung zur Reisedauer setzt, sofern hatte ich das Risiko statistisch schon richtig eingeschätzt, werde mich also nicht verrückt machen und die Reise genießen.
liebe Grüße
Jürgen
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lila Deutz
WR-F Junior
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Re: Knüppel aus dem Sack
Antwort #8 - 07.04.03 um 22:30:53
 
Hallo Jürgen,

Ich bin auch ein Freund von Statistik, ich denke, es gibt in jedem Land 5 % potenzielle Verbrecher.
Übernachte ich an einer Straße, wo in einer Nacht 100 Fahrzeuge vorbei fahren und mich sehen, grübeln 5 Leute darüber nach, ob es sich lohnt zurück zu kommen. Stehe ich einsam und versteckt und ich werde von Einem entdeckt, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer, dass es nächtens Besuch gibt.
Zudem denke ich, dass Verbrecher sich dort aufhalten, wo mit Beute zu rechnen ist, und dies ist in den Städten und nicht im dunklen Wald.

Viele Grüße
Burkhard und natürlich vom lila Deutz
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