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Cuba - Bargeld  weiterhin in Dollar? (Gelesen: 22364 mal)
Anne
Gast




Cuba - Bargeld  weiterhin in Dollar?
16.02.05 um 11:21:20
 
Hallo Rucksackreisende,
hat jemand Erfahrung, welche Barwährung (Trinkgeld, Unterkunft-Bezahlung, u.s.w.) auf Cuba seit dem 8. November von den Einheimischen gern gesehen wird?
Wir sind uns nicht sicher, ob Dollarnoten überhaupt noch Sinn machen!
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Chris
Gast




Re: Cuba - Bargeld  weiterhin in Dollar?
Antwort #1 - 16.02.05 um 12:17:19
 
hallo anne,

komme gerade aus cuba. pesos convertibles u. euros sind die einzigen waehrungen, die sinn machen. us-dollar werden mit min. 10% strafumtauschgebuehr beaufschlagt, auch fuer einheimische. moneda national ist zwar unter einheimischen ueblich, wird jedoch von touristas selten bis gar nicht akzeptiert. pesos convertibles entsprechen etwa dem dollar zum euro u. sind definitiv erste wahl. umtausch u. ruecktausch sind problemlos moeglich. gute reise. chris.
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Spiridos
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Re: Cuba -lohnt sich das ??
Antwort #2 - 12.02.06 um 00:29:59
 
Hallo,
bin gerade aus Kuba zurückgekommen und möchte über meine Erfahrungen berichten.

Es war ein ziemlicher Schock.Teuer ohne Ende, Einreise 25 Euro, Ausreise 25 Euro, die Unterkunft in Varadero ist unter 30 bis 40 Euro pro Nacht nicht zu haben. Ein Casa Particular ( Zimmer bei einer Familie ) kostet ab 15 bis 25 Euro. Internetcafes gibt es fast nicht.
Überall Polizei und Sicherheit, ein typischer Überwachungsstaat.Internet für Privatpersonen in Kuba verboten!!
Die Innenstadt ist nur im Zentrum restauriert. 200 Meter weiter ist es halb zerfallen, der Malecon sieht auch so aus.
Benzin ist auch knapp. Wenn man ein Auto mietet, kann es passieren, kein Benzin. Dann heisst es wieder Schmiergelder abdrücken.
Die wirtschaftliche Situation ist ein wirklicher Schock.Viel schlechter , als Osteuropa Ende der 80 er Jahre.
Warum soll auf Kuba wirtschaftlich funktioniern, was in Osteuropa nicht funktioniert hat?
Lebensmittel auf Marken, meistens nur braune Bohnen und Reis.In Vinales , war es nicht möglich für mich für mich, ein Brot zu kaufen. Stromausfälle kommen öfters vor.Ständig Schwierigkeiten , z.B. ein Busticket zu bekommen.
Tropische FRüchte an der Strassenecke???? Fehlanzeige !!!
In Havanna habe ich  2 Personen getroffen, denen haben Sie das ganze Geld und Kamera geklaut.Allerdings ist die Gefahr tagsüber nicht sehr gross.
Mich hat eine Kubanerin angesprochen und mir von der kubanischen Geschichte etc. erzählt.Dann sagte Sie , gehen wir einen Mojito trinken??Es war mein erster Tag in Kuba, warum nicht?? Ein Mojito kostete 8 Euro. IM Nachhinein habe ich herausbekommen, dass Sie Comission mit der Gaststätte gemacht hat.Da war meine Kontaktfreudigkeit zu den Einheimischen dann etwas reduziert.
Überhaupt bin ich auch von den Kubanern enttäuscht.Sie suchen nur dann Kontakt, wenn Sie ein Business machen wollen , oder Geld geschenkt haben wollen.
Ein pensionierter Lehrer sprach mich an, er kann sich für sein Kubanisches Geld keinen Kugelschreiber kaufen!!!!
Ist es nicht eine Schande????
Eine 80 Jahre alte Frau kann sich noch nicht einmal einen alten Fernseher leisten.

Laut kanadischen Touristen sind im letzten Oktober 3 Italiener in Havanna ermordet worden.Sie sind allerdings nachts um 3 Uhr in Havanna besoffen aus einer Kneipe gekommen.
In vielen Gaststätten ( ausser in Varadero ) gibt es manchmal nur einen Hamburger zu essen.

Im Vegleich zu Mexiko ist es ein flaches Landund landschaftlich nicht so schön.Ich kann jeden nur raten, nach Chiapas oder Yucatan zu gehen. Es ist landschaftlich viel schöner ( Gebirge, Maya-Kultur und Strand ) ausserdem viel billiger.

Abschliessend möchte ich sagen, dass das Bild, was man hier von Kuba hat, nicht der Wahrheit entspricht.
Man hört immer nur die Musik ( BUena Vista Social Club ) Sonne, freundliche Menschen, tolles Essen.
Aber das ist nicht die Wahrheit !!!
Kuba heisst Mangel an jeder Ecke, Überwachungsstaat ohne Ende, teuer , ohne entsprechende Gegenleistung ( Youth-Hostel oder Independent-Hostels gibt es nicht.)
Viele Touristen -welche ich traf- sind vorzeitig abgereist oder in ein anderes Land geflogen.

Wie sagte ein Schweizer, welcher gerade von Mittelamerika kam, bin ich hier im falschen Film !!

Fazit: Ich kann nur abraten, nach Kuba zu reisen, lieber nach Südmexiko, ein ganz billiges Reiseland, aber nicht so schön, wie Mexiko ist Argentinien.
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woming
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just do it

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€pa
Re:  Bargeld  weiterhin in Dollar?
Antwort #3 - 12.02.06 um 13:37:06
 
hola,

aufgrund der Berichte hier im Forum hatte ich vor 6 Wochen
EUROs als cash mit auf die SA-Tour  genommen. Das war aber
wohl falsch für Chile, Argentinien und Uruguay, man wollte dort
fast nur US-$ nehmen.

Seit Jahren schleiche ich auch um das Thema Cuba herum und lese
alles, was ich dazu finden kann.
Der geschilderte Eindruck ist sicher in etlichen Punktem zutreffend,
trifft die Problematik m.E. aber nur am Rande:

nach mehreren militärischen Überfällen und Mordanschlägen
durch CIA, Mafia & Co aus USA  mit folgender Wirtschaftsblockade
sind die Verhältnisse in Cuba inzwischen natürlich katastrophal.
Aber genau dies war ja auch das Ziel der genannten Aktionen.

Der Tip zur Alternative Argentina ist m.E. nur z.T. tragfähig:
bereits am 2. Tag sind wir tagsüber in B.A. überfallen worden
(zum Glück ohne ernsthafte Schäden) im Hafenbereich
(nahe der neuen Drehbrücke).

Das AA warnt vor Raub und Überfällen in Argentina,
bewaffneter Raub durch Taxifahrer ist nicht selten.
Reise-Knowhow warnt vor
"bewaffneten Überfällen in bestimmten Stadtvierteln".

Dies ist alles sicher keine Folge eines gescheiterten Kommunismus.
Weder Kapitalismus noch Kommunismus
halfen der armen Bevölkerumg weiter. Wenn - wie im Beispiel
genannt -  eine Schlepperin Kunden in eine Bar lockt,
um von der Provision ihr Kind einen weiteren Tag durchzufüttern,
so ist dies ihr kleiner persönlicher Kapitalismus.

Wer eine billige problemfreie Urlaubsidylle sucht, der ist in Cuba
sicher im falschen Film. Auch Argentinien ist nix für den.

Dennoch werde ich wieder dorthin fahren.

woming
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shiwa
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Re: Cuba - Bargeld  weiterhin in Dollar?
Antwort #4 - 20.03.06 um 15:31:15
 
Hallo,
ich komme auch gerade aus Cuba wieder und kann die negative Beurteilung überhaupt nicht nachvollziehen.

Hinsichtlich Diebstahl trifft das doch wohl auf gesamt Mittel- und Südamerika zu. Ich kenne Horrorgeschichten aus Mexiko, Peru, Guatemala und Equador. Aber die positiven Sachen von Leuten, die nicht überfallen wurden, werden ja kaum hier gepostet.

Zugegeben, auch ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Leute besonders freundlich sind, wenn sie sich davon etwas versprechen. Ich wäre hier in Deutschland aber manchmal auch froh, wenn ein Verkäufer freundlich wäre, weil er mein Geld möchte...Im übrigen ist dieses kein spezielles cuba Problem.

Obst haben wir jeden Tag zum Frühstück bekommen und wir kamen an versteckten Gemüseläden vorbei. Ich denke aber, daß die Cubaner schon wissen, woher sie ihr Gemüse bekommen.

Hinsichtlich Kontrollen habe ich nur eine erlebt, das war in einem nicht legalen Taxi. Lieber wäre es mir gewesen, wenn am Bahnhof mehr legale Taxis gewesen wären. Die sind nämlich meistens sogar billiger als die illegalen. 
Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, daß es in Cuba so ein "Schmiergeldproblem" gibt. Jedenfalls kein Vergleich zu Afrika!!! Ich hatte durch die Kontrollen jedenfalls ein eher sicheres Gefühl.

Der Tourismus ist z.Z. eben so gut wie die einzige Quelle für Cuba an Devisen zu kommen. Die Amis bestrafen ja gleich jeden, der es wagt mit Cuba Handel zu treiben. Die anderen Staaten dürfen ja wenigstens exportieren!

Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß in Cuba, auch wenn es nicht wirklich billig ist, aber das ist es hier auch nicht! Ich habe freundliche Menschen getroffen und in guten Casas gewohnt und wir sind gut bekocht worden. Mit Viazul und Taxis kamen wir problemlos durchs Land. 

Für die Ausreise mußten wir keine 25 CUC bezahlen. Ist bei LTU schon im Flugpreis enthalten.
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Erika Därr
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Re: Cuba - Bargeld  weiterhin in Dollar?
Antwort #5 - 15.04.06 um 10:46:21
 
Hola,
wir waren von Cancun aus eine Woche in Cuba und wir waren auch etwas entsetzt über die Preise, vor allem wenn man sie ins Verhältnis zu dem setzt was die Cubaner im Monat verdienen - das sind zwischen 15 und 40 Dollar. Es gibt zwar fast alles zu kaufen das bezahlt man dann aber in konvertibler Währung (CUC) und für die nicht konvertiblen Pesos (Kurs ca. 1:18 (Peso-Euro) bekommt man fast nichts, Grundnahrungsmittel, Obst und Gemüse und einfachen Imbiss an der Straße jedoch schon. Die Obst und Gemüseauswahl ist mager, aber es gibt Obst.
Wir haben privat gewohnt nahe dem Capitol in der Amistad 192 bei Sr. Raudelina Rodriguez für 25 $,
Wobei $ wiederum 1: 1 mit CUC umgerechnet werden was dem amtlichen Kurs nicht entspricht sondern dem Wechselkurs CUC-Euro. D.h. wenn ein Cubaner von $ spricht, rechnet er in CUC d.h. in Euro. Das ist uns aber auch erst oft beim zahlen klar geworden. Wir waren dort aber sehr zufrieden, sauber und sehr nette Gastgeber.
Die Essenspreise in Havana sind auch nicht gerade niedrig und entsprechen fast europäischem Preisniveau - zwischen 5 und 12 CUC, wobei die privaten Restaurants alle 10 CUC verlangen, was für das Gebotene im Hinterzimmer etwas unverschämt ist. Wenn man jedoch an der Straße aus der Faust ist und mit einheimischen Pesos bezahlt ist es preiswert.
Taxipreise, Rikschas und Motorradtaxis sind eine Unverschämtheit und es wird selbst für kurze Strecken mit der Fahrradrikscha 5 CUC verlangt, handeln ist nicht drin, entweder du zahlst oder gar nicht. Wir sind deshalb fast alle Strecken zu Fuß gelaufen, pro Tag an die 12-18 km. Das war aber sehr praktisch, weil wir dadurch in viele nicht touristische Viertel gekommen sind.
Was die Sicherheit betrifft, so fühlten wir bei der Ankunft eine gewisse Unsicherheit in den verslumten Vierteln rings um unsere Unterkunft, das legte sich aber, denn es steht wirklich fast an jeder Ecke ein Polizist und im Gegensatz zu anderen Großstädten in Mittelamerika hatten wir dann auch keine Scheu mehr auch nachts zu Fuß in den belebteren Straßen zu laufen.
Was die viel gelobte Musik betrifft so waren wir auch hier enttäuscht, denn es spielen nur mehr oder minder lustlose Bands in den diversen Restaurants mit vielen Pausen dazwischen. Es war uns trotzt mehrmaligem Fragen auch bei unseren Vermietern nicht gelungen irgendwo ein Konzert oder eine Veranstaltung mit kubanischer Musik aufzutreiben die nicht für Touristen gedacht war. Wir waren dafür im Nationalballet mit einer Aufführung vom Phantom der Oper umgesetzt als Flamencoversion mit Ballet, aber das war absoluter Schrott. 
Ausflugsfahrten z.B. nach Vinales kann man von den Hotels aus einigermaßen preiswert (für europäische Verhältnisse) buchen (48 $ incl. Mittagsmenü, Besichtigung der Zigarrenfabrik und Cuevas del Indio). Die Tour war schön  und auf der Autobahn konnten wir sehen, welch Transportproblem es in Cuba gibt. Die Einheimischen stehen überall in Massen an den Straßen um einen Lkw oder Bus zu finden mit dem sie zur Arbeitsstelle kommen. Meist auf der Pritsche eines Lkw oder per Anhalter. Als Tourist hat man dementsprechend ebenfalls erhebliche Probleme ein Busticket zu bekommen. Wenn ein Bus ausfällt, was häufig ist, dann kommen erst die dran die als erste gebucht haben, so dass man trotz Reservierung auf den nächsten Bus warten muss. Als Individualtourist durchs Land ist schon nicht gerade sehr spaßig.
Trotzdem finden wir, muss man das Land mal gesehen haben, die Atmosphäre zwischen Verfall und Renovierung und die Mischung aus Lateinamerika und Afrika ist toll. Sobald Fidel Castro weg ist, wird es wahrscheinlich schnell anders werden, ob zum Vorteil wird sich erst rausstellen. Jetzt ist zumindest mit Lebensmittelmarken, kostenloser Gesundheistvorsorge, Schule und billiger Miete für das allernötigste gesorgt.
Die Alternative Buenos Aires gibt es, dort ist es ebenfalls sehr schön und sehr preiswert, es ist aber dort ganz anders als in Cuba. Letzters ist Karibik, in Buenos Aires ist eine Mischung aus verarmten Italien, Spanien und Resten einer untergegangenen Bourgoisie vor fünfzig Jahren. Es gibt wunderbare Restaurants zu supergünstigen Preisen, schöne Malls, Flohmärkte, Tango - wer das mag ist hier absolut richtig. Wir fühlten uns in der Innenstadt recht sicher. In den Randvierteln und im Hafenbereich schaut es anders aus,auch in La Boca sollte man aufpassen.
Beste Grüße
Erika Därr  Laut lachend
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Martin1950de
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Re: Cuba - Bargeld  weiterhin in Dollar?
Antwort #6 - 19.08.06 um 23:03:25
 
Hallo, Zusammen,

es ist zwar schon zwei Jahre her, als ich drei Wochen in Havanna war, aber ich kann die sehr zufreffenden Schilderungen der kubanischen Probleme bestätigen.

Vor allem bekommt man einen ziemlichen Schock, wenn man nicht gerade in dem Bezirk der restaurierten Altstadt wohnt, wo die Hotels aber extrem teuer sind. Ich hatte das Hotel Deauville im Bezirk Central direkt am Malecon und kann jedem nur von diesem Hotel abraten.

Der gesamte Bezirk bestand damals (und wohl auch heute) zum Großteil aus Ruinen und zusammenfallenden Häusern, notdürftig von außen abgestützt, und als wir, einige Mitreisende und ich, in der ersten Nacht das kubanische Nachtleben zu Fuss erkunden wollten, traf uns ein Schock und wir fühlten uns in dem diffusen schwachen Strassenlicht und zwischen den vielen Ruinen wie in einer völlig unerwarteten Welt.

Die Reiseführer vermitteln ein völlig falsches Bild von Havanna. Grösser konnte und kann die Differenz zwischen erzeugtem Traum und Realität nicht sein.

Ich habe dann die Situation im Laufe der Zeit etwas besser kennengelernt, hatte auch einige persönliche Kontakte, absolvierte einen sehr guten Sprachkurs im Zentrum für lateinamerikanische Sprachen in der Nähe der Plaza de las Armas.

Richtig ist es nach meiner Meinung, dass Kuba trotz seiner Probleme über sehr viele Errungenschaften verfügt, die in Mittel- und Südamerika einzigartig sind, z.B. das kostenlose Schul- und Gesundheitssystem.

Ob eine Ablösung des sozialistischen Systems nach einem eventuellen Tod von Castro der Bevölkerung wirklich den von einigen erhofften Vorteil bringt, ist schwer zu sagen. Es würde dann wahrscheinlich vieles privatisiert, aber davon werden nur einige profitieren.

Die vielen kostenlosen Angebote fallen dann weg und wahrscheinlich auch das nahezu mietfreie Wohnen, wie es ja oft der Fall ist. Ebenso die preiswerte Versorgung mit Grundnahrungsmitteln.

Offene Kriminalität gab es bei meinem damaligen Besuch nicht und an jeder Ecke stand ein Polizist. Es gab allerdings schon einige offene und versteckte Prostitution gerade am Malecon und am Plaza Central.

Martin
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Nici
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Re: Cuba - Bargeld  weiterhin in Dollar?
Antwort #7 - 14.09.06 um 09:34:05
 
Hi!

Ich kann einige Punkte wirklich verstehen, was Ihr meint. Wir waren im Mai auf Kuba!Was mich wahnsinnig gestört hat, waren die Kofferträger am Flughafen, so schnell konnten wir nicht schauen und schon waren wir unsere 5,00 € pro Koffer los (zwei). Das war uns eine Lehre und so waren wir der Rest der Reise "sehr geizig (Trinkgeld im Hotel ca. 2 €). Ich muss dazu sagen, wir hatten noch eine Rundreise dies ging von Havana (blieben drei Tage) los, das hat mich dann entschädigt, dort sahen wir uns das Capitol, den Hafen, die Zigarrenfabrik und natürlich die Rumfabrik (mit kostenlosem Probetrinken) und noch andere Sehenswürdigkeiten an. die zweite Station war Havana Flughafen, dort stand uns ein Innlandsflug mit einer Zweipropellermaschine (Russischer Herkunft, wir hatten Angst) bevor, wir konnten direkt auf das Flugzeug sehen und beobachten, wie man noch letzte Sachen halbwegs reparierte!Nach zwei Stunden Flug landeten wir sicher auf den Flughafen von Santiago de Cuba. Dort verbrachten wir zwei Nächte und ein unglaubliches Cubanisches-Straßenfest. Dort lernten wir auch Einheimische kennen, die uns viele Bars zeigten, wo ein Cuba Libre z.B. pro Person 1,80 € kosteten und wir bei einer alten Dame im Haus einen echt cubanischen Kaffee tranken (war offiziell seine Oma) na und wir gaben Ihr einen 1€ u. wir bekamen noch eine Schachtel Zigarretten geschenkt, die wir aber nicht rauchten!In dem Sinn habe ich ganz besonders San Diago de Cuba in mein Herz geschlossen diese Leute waren o. sind freundlicher und dort wird man nicht bei jeder Straßenecke angebettelt wie z.B. in Havana und Camaguey!Das war auch die dritte Stadt die wir ansteuerten, dort hatten wir auch das Glück eine Art Markt-Straßenfest mitzuerleben die am Ende an einer Tankstelle mit netten Cubanern Musik aus dem Auto ausklang (ich hab Cuba so kennengelernt dort wird getrunken und geraucht wo sie sich gerade befinden egal ob neben Ihnen ein Benzinbehälter befindet oder nicht).Die letzte Stadt war Trinidad, dort durften wir einen einheimischen Obst-, Früchte- und Gemüsemarkt erleben und dann zurück nach Varadero.

Im Grunde hat doch jedes Land seine schönen und auch seine schatten Seiten!Lasst uns die Eindrücke genießen, anstatt uns über Sachen auf zuregen, die nach dem Urlaub o. Besuch des jeweiligen Landes wieder schnell vergessen werden.

Ich wünsche jedem noch viele schöne Momente

Ein Tschö mit "Ö"

Nici
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Tolukra
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Re: Cuba - Bargeld  weiterhin in Dollar?
Antwort #8 - 07.11.09 um 17:49:57
 
Hallo allerseits,

da der letzte Post nun auch schon wieder drei Jahre alt ist, das Thema für mich aber brandaktuell (am Dienstag geht's los...), will ich diesen Thread mal wieder aufleben lassen. Aber vielleicht hat ja doch der eine oder andere einen Tipp für uns:

Wir stehen nämlich auch vor der Frage, welches Geld und wieviel wir mit nehmen sollen: Dollar- oder Euro-Cash? Wir fliegen mit Condor/TUI pauschal, sind also eigentlich rundum versorgt. Aber hier und da will man ja doch ein Souvenir erstehen, einem Kellner oder Hotelboy ein Tip geben, ...
  • Offizielles Zahlungsmittel ist der Peso bzw. der Peso Convertible, soviel ist klar. Aber wie bekommt der gemeine Touri den CUC? Wie wird wo getauscht? Was muss ich auf den Tresen legen, damit ich den CUC erhalte? Man liest, der CUC ist an den US-$ gebunden und beim Tausch gegen Dollar fallen zusätzliche Gebühren an. Beim Tausch gegen Euro wird der Euro-Dollar-Kurs angewendet. Aber fällt dann auch die Gebühr an?
  • In welcher Wärung ist Tip am meisten akzeptiert? Kleine Dollar-Noten oder Euro-Münzen? Man will ja nicht immer gleich 'en Fünf-Euro-Schein hin blättern. Mein Kenntnissstand ist der, dass - unabhängig von Kuba - ausländische Münzen nicht tauschbar sind. Wie verhält sich das mit Euro-Münzen auf Kuba? Macht es Sinn, einen Stapel Münzen mit zu nehmen?
    (Auf Zanzibar habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Einheimischen einen am Flughafen abfangen und bitten, die Euromünzen in -noten zu tauschen - gerne auch mit kleinen Abschlägen Zwinkernd Letztlich hatte ich 40 Euro in Münzen am Mann...)
  • Der Columbus ([Member-Link]  Bitte Einloggen oder Registrieren) schreibt:Ausreichende Geldmittel:
    Alle Reisenden müssen pro Person und Tag des Aufenthalts über umgerechnet 50 US$ verfügen. Ausgenommen sind Reisende, die ihre Reise bei MINTUR in Kuba gebucht haben.
    1. Frage: US-Dollar? Ich denke, die werden nicht akzeptiert. 2. Frage: 50$ je Tag (und Nase)? das sind 1.400 Dollar oder grob über'n dicken Daumen 1.000 € bei zwei Wochen! In bar?
  • Er schreibt weiter: Visagebühren: Touristenkarte: 22 € Die Karten haben wir zusammen mit unseren TUI-Unterlagen erhalten. Sind die Gebühren quasi beim Kauf der Touristenkarte fällig und die TUI hat sie bereits für uns entrichtet (freilich im Reisepreis inkludiert) oder werden sie erst bei Einreise und Vorlage der Karte und somit auch noch für uns fällig?
  • Und dann schreibt er noch: Flughafengebühren
    25 US$ bei der Ausreise. Bei einigen Pauschalreisen ist diese Ausreisesteuer bereits im Reisepreis enthalten. (...)
    Na das sollte wohl für uns TUI-risten gelten. Nur zur Info für andere Leser.
  • Plastikgeld: Kreditkarten werden soweit ich recherchiert habe, nur bedingt akzeptiert: Amerikanische Gesellschaften (American Express, Diners Club) nicht, andere (Visa, Master) durchaus.
    Wie ist's mit EC-/ Maestro-Karten? Kann man mit diesen in Hotels oder anderen Geschäften bezahlen? Gibt es Geldautomaten?

Vielen Dank für Eure Antworten
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