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Ernstfall: Geldnachschub für Krankenhausaufenthalt (Gelesen: 3130 mal)
Klaus Därr
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Ernstfall: Geldnachschub für Krankenhausaufenthalt
30.03.06 um 18:44:02
 
Hallo,
Anfang März 2006 brach sich meine Frau Erika in Mexiko das Bein. Sie wurde in Puebla in eine Privatklinik eingeliefert, die ein "Deposito" verlangte. Das konnte ich mit VISA Debit-Karte bezahlen. Der Betrag war so, dass ich glaubte den finanziellen Teil des Problems im Griff zu haben. Am übernächsten Tag, nach der Operation, wurde ein neues "Deposito" angefordert, das mit zeigte, dass ich die Lage nicht mehr lange im Griff habe, weil mein VISA -Konto schnell geräumt wäre.
Also rief ich die Dt. Botschaft in Mexiko-Stadt an, die meinte ich solle versuchen schnell Geld von meiner Privatversicherung in Deutschland zu bekommen.
Ich fragte mich "wie schnell" soll das gehen, dass mir nicht schon vorher die VISA-Karte versiegt. Die wollen erst Origianlrechnungen sehen, bearbeiten, überweisen. Also mußte ich mir auf andere Weise aus Deutschland Geld zukommen lassen.
Ich frage mich jetzt, wie das ein Traveller macht, der erstens alleine unterwegs ist, hilflos im Krankenhaus liegt und der zweitens begrenztere Möglichkeiten des Geldnachschubs hat.
Mein Schluss daraus ist, dass ich eigentlich zwei VISA-Konten und zwei VISA-Karten benötige. Ein Konto mit einer Karte, auf das monatlich der Betrag überwiesen wird, den ich durchschnittlich brauche und ein zweites Konto mit getrennter VISA-Karte für Notfälle. Denn wenn ich die Reserve auf dem Konto der erstgenannten Karte lagere und die Karte wird mir geklaut oder kopiert und das Konto abgeräumt, so ist alles weg. Die Karte für das Konto mit der Reserve kann ich aber sehr gut verstecken und brauche sie ja auch hoffentlich nie. Werde ich beraubt und verliere die Karte für den laufenden Bedarf, so bleibt der finanzielle Verlust auf einen Monatsbedarf beschränkt. Ein Angreifer wird auch nicht nach einer zweiten gültigen Karte suchen, denn er wird nicht auf die von mir gewählte Konstruktion der Finanzierung kommen.
Klar ist für mich auch, dass eine VISA Debit-Karte ein hervorragendes Instrument ist die laufenden Ausgaben einer Weltreise abzuwickeln. Ich bezahle allerdings fast nie mit der Karte, um Missbrauch zu vermeiden, sondern ziehe Geld am Automaten und bezahle bar. Von dem Bargeld habe ich aber nur den Teil bei mir, der voraussichtlich am gleichen Tag verbraucht wird,  der Rest ist versteckt.
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Ich wünsche gesunde Heimkehr von abenteuerlicher Reise
Klaus Därr


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Scheinkönig Walter
Gast




Re: Ernstfall: Geldnachschub für Krankenhausaufent
Antwort #1 - 03.04.06 um 19:08:19
 
Wenn man schon vor der Reise eine Langzeit-Krankenversicherung für Auslandsaufenthalte beim ADAC abgeschlossen hat, hat man die Option, im Krankheitsfall eine Zahlungsgarantie bis zu 13000.- € gegenüber dem behandelnden Krankenhaus zu bekommen.
Ich denke, das ist schon mal ein ganz vernünftiger Betrag für den Anfang und man erspart sich das Handling mit mehreren Kreditkarten.

Wünsche deiner Frau eine gute Genesung und euch beiden eine baldige Fortsetzung der Reise.
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