Willkommen im Weltreiseforum für Selbstfahrer, Gast.
Wenn dies Dein erster Besuch ist, lies bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst Dich vermutlich Einloggen oder Registrieren, bevor Du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf den "Registrieren" Link, um den Registrierungsprozess zu starten. Du kannst aber auch jetzt schon Beiträge im Weltreise-Forum lesen.
News-Click Aktuelle Forum-News für Mitglieder
Weltreise-Forum


 
Willkommen im Weltreise-Forum.info

  Reiseforum für's Reisen mit Fahrzeug
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrieren WRF Weltreise-Links Workshop Geld & Reise  
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Thema versenden Drucken
Malariamedikamente im suedlichen Afrika (Gelesen: 5176 mal)
Klaus Därr
WRF Admin
WR-F Sponsor
*
Offline


http://www.daerr.inf
o

Beiträge: 669
Reputation: 2

Geschlecht: male
Malariamedikamente im suedlichen Afrika
11.02.04 um 17:02:11
 
Hallo aus Durban in Suedafrika!
Da uns unterwegs LARIAM, unser Medikament zur Malariavorsorge, ausgegangen ist haben wir im suedlichen Afrika Nachschub gekauft.
In Maputo in Mosambik haben wir das entsprechende Medikament mit dem Wirkstoff "Mefloquine hydrochloride" rezeptfrei unter der Bezeichnung "Meflomax" bekommen. Fuer eine Packung mit 6 Tabletten haben wir knapp 12 Euro bezahlt. Das reicht also fuer 6 Wochen (1 Tablette/Woche).
In Suedafrika haben wir nochmals Nachschub gekauft und fuer die Packung zu 6 Tabletten knapp 11 Euro bezahlt. Hier hatte das Medikament die Bezeichnung "Mefliam". Ein Rezept war noetig, die Konsultation beim Arzt kostete ca. 20 Euro.
Zum Seitenanfang
 

Ich wünsche gesunde Heimkehr von abenteuerlicher Reise
Klaus Därr


[Member-Link]  Bitte Einloggen oder Registrieren
Homepage  
IP gespeichert
 
Le_Routard
WR-F Junior
**
Offline


Lutz+Vespa-on-t our

Beiträge: 22
Reputation: 0

Geschlecht: male
Re: Malariamedikamente im suedlichen Afrika
Antwort #1 - 13.02.07 um 16:40:17
 
Wozu eigentlich die Profilaxe, sie nuetzt ja doch nichts. Bin 20 Jahre in Afrika rumgekrebst und hab mir nur 1 mal Malaria geholt. Zu Tode gefuerchtet ist auch gestorben.

Le Routard.
Zum Seitenanfang
 

Lutz+Vespa-on-tour
 
IP gespeichert
 
gusano
WR-F Vollmitglied
***
Offline


I love YaBB 1G -
SP1! />

Beiträge: 44
Reputation: 0

Re: Malariamedikamente im suedlichen Afrika
Antwort #2 - 26.05.08 um 07:04:13
 
Hier was nicht Schoenes an alle die daran denken Malarone irgendwo im suedl Afrika zu kaufen weil's dort billger ist: Gab gestern Abend hier im NZ TV eine Wahnsinnssendung: Die Chinesen stellen weltweit Medikamente her die der Oberschrott sind (fakes genannt)! Diese beinhalten in keinster Weise das was man erwartet, naemlich Malariaprophylaxe oder was es auch sonst sein soll.  Es wird recht guenstig exportiert und weltweit angeboten, nichts  nur uebers Internet.  Wenn man nun an sowas in den Apoteken im suedl Afrika kommt, denkt man whau, super, billig und schon ist man drin, wenn einem dann spaeter trotzallem die Malaria befaellt, dann kann man sich bei den Chinesen bedanken. Also kauft es dort wo Ihr 100%ig sicher seid dass es das richtige und echte Produkt ist, sonst guckt ihr in die Sterne. Was man da alles reinmischt schreib ich lieber nicht, glauben tut mir dann keiner mehr, es ist der Horror. Gute Reise trotzdem und kauft am richtigen Platz. Ach: sehen tut ihr null an der top Verpackung, die natuerlich ebenfalls "fake" ist! Und nach England exportiert man auch gerne uebrigens. Na dann.
Gruss aus NZ
Andy
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
bature
WR-F Junior
**
Offline


I love YaBB 1G - SP1!

Beiträge: 17
Reputation: 0

Geschlecht: female
Re: Malariamedikamente im suedlichen Afrika
Antwort #3 - 12.11.08 um 14:01:58
 
Hallo,
seit einem Vierteljahrhundert Leben, Arbeiten und Reisen in Afrika werde ich oft gefragt: "Ist das nicht gefährlich?" oder: "Da holt man sich doch sicher ganz schlimme Krankheiten" Die Frage aber, die mich beinahe wütend macht ist die nach Malaria.
Ich hatte jedes Jahr eine, das läßt sich beim besten Willen nicht vermeiden, wenn man in engem Kontakt zu anderen Menschen lebt. Doch ist das Risiko berechenbar, wenn man ein paar Grundregeln einhält, auf Reisen ist das am ehesten möglich:
Ab Einbruch der Dunkelheit lange Hosen, Socken und lange Ärmel, alles in heller Farbe, auf den Rest Haut Autan.
Je weniger Menschen in einem Gebiet leben, umso weniger kannst Du Dir die Plage einfangen, deshalb halte Dich lieber in der Pampa auf und nicht in der belebten Stadt.
Wenn Du einen Erkrankten entdeckst, ziehe mit Deinem Fahrzeug 300m weiter. Die Überträgerin, dieAnopheles, fliegt nur in einem Radius von ca. 200m und auch nur in der Dunkelheit.
Gehe in jedem Land in eine (ordentliche) Pharmacy und frage nach dem Mittel, das in dieser Gegend wirkt. Die Einheimischen wissen am besten, was hilft. Außerdem gibt es inzwischen Ecken, in denen Resochin wieder wirkt.
Zur Prophylaxe habe ich ein äußerst gestörtes Verhältnis. Zum einen kann man diese über längeren Zeitraum garnicht machen und zum anderen heißt Prophylaxe nicht, daß man die Malaria nicht trotzdem bekommt! Mit der Prophylaxe werden nur die Symptome verzerrt und sie wiegelt damit den Laien in einer trügerischen Sicherheit!
Das Allerschlimmste: Mit Prophylaxe werden wissentlich Resistenzen gezüchtet, was unsozial und unmoralisch ist.
Ich hatte immer Medikamente griffbereit, das aus der örtlichen Apotheke und als zweite Option das neueste Mittel aus Europa, Malarone.
BEIM GERINGSTEN UNWOHLSEIN nahm ich die Tabletten ein. Ein paar davon schaden nicht, selbst wenn nur ein harmloser Schnupfen die Ursache war.
Ich bin kein Arzt und ich gebe hier nur meine Meinung wieder, deshalb muß jeder für sich selbst entscheiden, wie er mit dem Thema Malaria umgeht!
Grüße, bature

Zum Seitenanfang
 

Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war!
Homepage barbros45  
IP gespeichert
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Thema versenden Drucken