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nochmal: Carnet Südamerika (Gelesen: 3550 mal)
Lothar_Vogel
Ex-Mitglied




nochmal: Carnet Südamerika
17.10.07 um 23:19:30
 
Hallo,

im Beitrag hier drunter sind drei Antworten, die aussagen, dass man kein Carnet braucht, sogar für den ganzen Kontinent nicht.

Die neuesten ADAC Infos sagen da etwas ganz anderes.

Was geschieht denn an den Grenzen? Gibt es eine andere Art von umständlicher Prozedur, oder wird der Wagen stillschweigend toleriert?

Muss man den Wagen wieder ausführen und wird das kontrolliert?

Oder kann man den Wagen sogar im Land verkaufen oder im Fall eines Totalschadens einfach zurücklassen?

Gruß
Lothar

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Klaus Därr
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Re: nochmal: Carnet Südamerika
Antwort #1 - 18.10.07 um 09:20:23
 
Hallo aus Perth in WE-Australien!
An den Grenzen innerhalb S-Amerikas wird (kostenlos) ein Dokument ausgefertigt, das bei der Ausreise wieder vorzulegen ist.
Ein Verkauf in S-Amerika duerfte sehr teuer werden, wegen hohen Zolls oder Strafen. In Paraguay mag das anders sein, da liegen die Preise aber am Boden, weil so viele in Brasilien gestohlene Fahrzeuge am Markt sind. Ausserdem ist in Paraguay nur sehr wenig Geld im Umlauf.
Evtl. koennte der Verkauf noch in den Zollfreigebieten im aeussersten N und S Chiles funktionieren, sowie im Zollfreigebiet im aeussersten Sueden Perus.
Viele Gruesse aus Australien

Klaus Daerr
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Ich wünsche gesunde Heimkehr von abenteuerlicher Reise
Klaus Därr


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joel
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chaco
Re: nochmal: Carnet Südamerika
Antwort #2 - 18.10.07 um 21:23:13
 
hallo lothar,

gängige praxis war bisher das tolerieren ausländ. fahrzeugeinfuhr in den wirtschaftsraum des mercosur für 1-6 oder auch mal 8 monate ohne carnet, obwohl die richtlinien zur carnet-vorlage schon länger in den zollbehörden liegen. insofern hat die ADAC-info schon recht.

es bleibt abzuwarten, wie lange eine carnetfreie grenzpassage noch erhalten bleibt. der strom europäischer fz-touristen hat in den letzten jahren sprunghaft zugenommen. hier im ort laufen inzw. 1-3 motorisierte globetravellers pro woche ein, mit zunehmender tendenz. und hier ist eher ende der durchgangsrouten.

sich darauf zu berufen, dass es bisher ohne carnet etc..... ging, könnte aber im W-fall auf große probleme stoßen. gerade bei planung längerer aufenthalte.

einen verkauf in südam. möchte ich nicht empfehlen, auch wenn es in der vergangenheit dann und wann geklappt haben mag, ist die praxis inzw. recht
- teuer (einfuhrzölle nach hiesigen preisschätzungen)
- aufwändig (behördenlaufereien, dokumente)
- zeitintensiv
geworden.

der weiterverkauf an andere reisende mag daher sinnvoll erscheinen, die unvollständige dokumentierung des besitzerwechsels aber kann an den grenzen schon mal zur umkehr (ungünstigstenfalls auch zur beschlagnahme) führen.

das zurücklassen eines dokumentiert eingeführten fz`s (auch wenn es nach dt. auffassung als schrott zu gelten hätte) ist sicherlich ein fall , bei dem man evtl. zuständige sachbearbeiter -je nach region- als äußerst "uneuropäisch" kennenlernen könnte...
der grund ist klar: eine solche tolerierung wäre ein segen für die hiesigen fz-händler und in nullkommanix würde jedes 2. auto am grenzposten kurzerhand zum zollfreien schrotthaufen erklärt werden (was er nach europ. definition zweifellos auch wäre).
es gibt keinen schrott - fast alles ist als e-teil wiederverwertbar bzw. gebrauchte handelsware.
es gibt grenzbeamte, die fordern vom reisenden listen mit der anzahl der reservereifen, ersatzteile etc.

die prozedur "stillschweigender toleranz" ist wohl endgültig vorbei. zumindest in paraguay wird derzeit heftig jagd auf illegale fz bzw. auf duplikate von schrott- und diebstahl-fz'n gemacht - an den hauptstraßen lauern jetzt viele "zorros" auf (nicht nur) ausländische beute.

lg aus dem chaco
jo
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