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Senegal KFZ-Einfuhr: Der aktuelle Stand bzgl. Carnet / Transitformular (Gelesen: 8020 mal)
Themen Beschreibung: Jeweils aktuellster bekannter Stand zu Carnet bzw. Passavant in Senegal
Manfred Franz
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Senegal KFZ-Einfuhr: Der aktuelle Stand bzgl. Carnet / Transitformular
20.12.08 um 11:51:07
 
Wie sich heute herausstellte (und bestätigt wurde) akzeptiert der Senegal
kein Carnet de Passage mehr !!! An der Grenze wird jetzt gegen Gebühr ein Transit-
Formular ausgestellt. Die Gültigkeit ist je nach Verhandlungsgeschick bis
maximal 8-10 Tage!

Grund der ganzen Miserie ist:
Der Präsident des senegalesischen Automobilclubs ist verstorben.
Somit existiert faktisch kein Partnerclub mehr für die Carnet-Abwicklung und für den senegalesischen Zoll sind die Carnets jetzt wertlos!

Hiervon ist bis heute auf den Seiten des AA nichts vermerkt. Die deutsche Botschaft in Dakar bestätigte dies jedoch.
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Manfred Franz
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Re: Senegal akzeptiert kein Carnet mehr !!!
Antwort #1 - 20.12.08 um 12:12:35
 
Zitat:
Ein Transitaufenthalt mit über 5 Jahre alten Personenkraftwagen ist im Prinzip ebenfalls nicht mehr möglich. Dieses Transitverbot soll übergangsweise gelten, bis bessere Kontrollmöglichkeiten für die tatsächliche Wiederausfuhr der alten Pkws gegeben sind. Es gibt aber die Möglichkeit, sich am Grenzübergang Rosso (von Mauretanien kommend) zu einem Konvoi von ca. 10 Wagen zusammenzuschließen und gegen eine Gebühr von rd. 190 EUR von senegalesischen Zöllnern bis zur gambischen Grenze (in der Regel Grenzübergang Karang) eskortieren zu lassen. Der Transit eines neueren Wagens ist möglich. Hierzu wird an der Grenze bei Ankunft ein sog. ‚Passavant’ ausgestellt, gültig für 8 Tage. Dieses Dokument kann bei der Inspection régionale de Douane (in den Regionalstädten und Dakar) um weitere 15 Tage verlängert werden. Das ehemals verlangte Carnet de Passage ist nicht mehr gültig, da der Touring Club Senegal nicht mehr dafür garantiert. Zollvergehen werden vergleichsweise drakonisch (Gefängnis) bestraft. Dies betrifft vor allem die Einfuhr von Kraftfahrzeugen, auf die bei Verbleib in Senegal Abgaben i.H.v. 20% Zoll und 20% Mehrwertsteuer auf den Zeitwert entfallen. Für die Entrichtung der Abgaben ist der Verkäufer verantwortlich.

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Manfred Franz
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Re: Senegal akzeptiert kein Carnet mehr !!!
Antwort #2 - 30.12.08 um 11:30:40
 
Als Ergebnis der Carnetprobleme in Dakar befördert Grimaldi bis auf
Widerruf und Klärung der Angelegenheit ab sofort keine Fahrzeuge als
Ro/Ro in Begleitung nach Dakar !

Die folgende Mail erhielt ich soeben von Grimaldi:

Zitat:
Dear Manfred,

We are sorry to inform you that starting from now we will not accept, for an undefined time, accompanied vehicles to/from Dakar.

The clients interested to travel with their own vehicle have to forward it as freight. In order to have information about costs and procedures they have to contact the port agent of the embarkation port.

Herewith enclosed you will find the new rate sheets.

Thanks always for your cooperation

Yours sincerely

xxxxxxxxxxxxxx


Sobald dies wieder möglich ist werde ich hier berichten.

Passagen nach Südamerika, die über Dakar gehen, sind hiervon nicht betroffen !!!


.
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Manfred Franz
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Re: Senegal akzeptiert kein Carnet mehr !!!
Antwort #3 - 30.12.08 um 13:41:17
 
Soeben eingetroffen - Eine Mail von Grimaldi-Senegal, also vor Ort:

Zitat:
Good morning Manfred,



Please note that ATA carnet and carnet de passage are not recognized anymore by Senegalese authorities

For vehicles coming by sea.

The only way is to declare the cars as being in transit for a neighbouring country like Mali or Mauritania,

Ask a local Senegalese forwarder to make the customs papers and then leave for that country whereby they

Can get their carnet de passage stamped by the authorities (and get back into Senegal with that same carnet De passage).


Best regards

xxxxxxxxxxxx
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Manfred Franz
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Senegal: Wieder Pflicht für Carnet de Passages!
Antwort #4 - 18.08.10 um 17:10:40
 
Achtung für den Senegal gilt wieder Carnetpflicht !!!
Soeben bekam ich die untenstehende Mail mit wichtigen Infos von Joe und Claudia vom Camping S ukuta in G ambia:
Stand: 18.8.2010

Zitat:
hallo manfred,
wir sind gerade vor 3 tagen ueberland von deutschland nach g ambia zurueckgekommen und koennen dir die neuigkeiten welche fuer dich interessant sind,mitteilen.

- tanger hafen: -> [Member-Link]  Bitte Einloggen oder Registrieren

- m auretanien visa: -> [Member-Link]  Bitte Einloggen oder Registrieren

- Senegal : ab juni 2010 ist wieder die 5-jahres-reglung in kraft :
  Aeltere fahrzeuge muessen ein carnet de passages ( wird also wieder anerkannt ) vorweisen - oder escorte / preis fuer escorte soll 220 euro sein, obwohl wesentlich mehr vom zoll gefordert wird.


-ansonsten faellt mir nichts ein,was sonst noch an neuerungen mitzuteilen ist.
  na dann eine gute reise
                                gruss aus g ambia                                                                  joe und claudia


Camping Sukuta
PMB 2424 P./Office S./Kunda The G ambia
Phone: 00220-9917786
web. [Member-Link]  Bitte Einloggen oder Registrieren
mail:campingsukutagambia@yahoo.de

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Manfred Franz
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Gibraltar
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Re: Senegal: Wieder Pflicht für Carnet de Passages !!!
Antwort #5 - 20.08.10 um 09:42:11
 
Heute bekam ich eine weitere Mail aus Dakar mit erweiterten Informationen

Zitat:
Hallo Manfred

also nach Aussage von Marc ist das richtig, nun wieder Carnet für Senegal.

aber man soll an der Grenze auch eins bekommen für 24 Stunden, aber wer schafft das schon von Grenze bis Grenze Mali oder Gambia in 24 Stunden.

Nach seinen Infos sollen ansonsten keine Autos die älter sind eine Einfuhrerlaubnis bekommen.

Mit der 24 Stunden Genehmigung muss man dann zum Zoll in Dakar.

Werde aber aber mal noch am Ball bleiben.

Es gibt nun auch ein Offizielles Papier mit allen Preisen für Rosso das habe ich leider Verbummelt. Kann nur von den letzten beiden Reisen (Ende Juli und Anfang August) sagen das die Kontrollen auf den Strecken von Norden bis Nouakchott und Nouakchott - Rosso mobile sind und ständig ihren Standort wechsel MÜSSEN. Desweiteren MÜSSEN (sollen) sie nun von allen Reisenden Ausländern die Namen und Daten sammeln, also wie gehabt einen Zettel vorbereiten den man aus dem Fenster dem Polzisten übergibt.

WARUM: nach den letzten Überfällen wurde der Polizeichef deswegen abgelöst, weil man nicht nachvollziehen konnte wo die Ausländer durch sind und wo nicht.

Diese Massnahme soll keine Schikane sein sondern nur der Sicherheit dienen damit man wenn was passiert die Strecke eingrenzen kann.

Fahrten nach Atar sind weiterhin alleine verboten nur mit Convoi oder Polizeischutz das gleiche gilt auch für bzw. Richtung Nema
Bis dann

Andreas
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