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Verschiffung und Mitfahrt von Hamburg nach Montevideo (Gelesen: 4111 mal)
Themen Beschreibung: Erfahrungsbericht von der Grande Francia
Wolfgang 131
WR-F Junior
**
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Selbstfahrerforum

Beiträge: 15
Reputation: 0

Verschiffung und Mitfahrt von Hamburg nach Montevideo
07.12.12 um 17:30:33
 
Hallo,
die geplante Abfahrt war am 10.09. Nach 2 Umbuchungen starteten wir am 5.10. mit der Grande Francia. Die Außenkabine war geräumig und funktionell, nur die laute Ventilation war störend. Der Catain, sowie die gesamte Besatzung waren freundlich. Das Frühstück war mit Pizza und Espresso gewöhnungsbedürftig. Das Mittag- und Abendessen war sehr gut und reichlich.
An jedem Hafen konnten wir das Schiff verlassen. In Antwerpen und Le Havre kostete die Fahrt im Sammeltaxi jeweils 100€ für Hin- und Rückfahrt.
Die Stimmung unter den Passagieren war gut. Nervig war das oftmals lange Warten bis das Schiff wirklich anlegen konnte.
In Dakar haben wir auf Anraten des Captains die Autos rund um die Uhr bewacht - was auch nötig war.
Diebstahlgefahr: sie besteht wohl nur in Dakar. Alle Autos ohne Begleitung stehen unverschlossen mit Schlüssel auf dem Schiff. Somit hat jeder Zugang zum Fahrzeug, sowohl Besatzung als auch Leute, die das Schiff ent- bzw beladen.

Die Fahrt über den Atlantik dauerte 6 Tage. Rio konnten wir nur Abends besichtigen. (25 Dollar je Strecke). Dies war auch der Preis für die Fahrt in die City von Santos.

Im Fitnisraum gabe es eine Tisch-Tennisplatte, Tisch-Fuß ball, sowie Hanteln.

Inzwischen hatten wir auch Probleme mit der Toilettenspülung und mit der extrem lauten Klimaanlage.

In Zarate hatten wir 3 Tage Aufenthalt, den wir mit Ausflügen in die Stadt nutzten. Hier konnte ich auch die KFZ-Versicherung abschließen.
Vom Schiff aus konnte ich beobachten wie unbegleitete Wohnmobile  vom Schiff gefahren wurden. Sie werden mit quietschenden Reifen zu einem Sammelplatz gebracht und am nächsten Tag den Besitzern übergeben. Für diese Arbeit verlangt Herr Weber 800 US-Dollar!!!!
Einem Schweizer, dessen Fahrzeug hier entladen wurde, beklagte den Verlust vieler Kleider.

Wir waren froh, daß die Fahrt weiter ging. Nach über 30 Tagen wurde es höchste Zeit wieder in die Freiheit zu kommen.
Am 10. November war es so weit. Polizeistempel ohne daß uns ein Polizist gesehen hatte. Dann wurden wir zum Zoll begleitet und ohne Kontrolle konnten wir nach kurzer Zeit den Hafen verlassen.
Fazit: die Fahrt ist lang - zu lang. Das nächst Mal werde ich alle Dinge in eine große, diebstahlsichere Kiste packen und selbst fliegen.

Tschüß
Wolfgang
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